Welche ist deine "Diät"?

Diäten? Abnehmen? oder doch einfach dein ding machen?

Hier heißt "Diät" tatsächlich erst einmal das, was es eigentlich heißt, was aber kaum jemand darunter versteht, da dieser Begriff meiner Meinung nach eigentlich einer unfreiwilligen Hure gleicht.

Jeder kennt ihn, kann ihn benutzen und mit seinen eigenen Vorstellungen ausgestalten.

Oder etwas schöner ausgedrückt: der Begriff ist ein Star, um den sich viele Spekulationen ranken und dem vieles angedichtet wird, der im Kern aber auch seine eigene Wahrheit besitzt. Ich habe mir die Freiheit genommen, die Definition des Wortes von www.wikipedia.de zu kopieren, um mit dem Vorurteil aufzuräumen, eine "Diät" sei grundätzlich und ausschließlich ein vorübergehender Zustand des Hungerns mit dem Ziel der Gewichtsabnahme.

Die definition von "Diät" laut Wikipedia:

Die Bezeichnung Diät kommt von altgriechisch δίαιτα díaita und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise. Im deutschsprachigen Raum bezeichnet der Begriff bestimmte Ernährungsweisen und Kostformen, die entweder zur Gewichtsab- oder -zunahme oder zur Behandlung von Krankheiten dienen sollen. Im englischsprachigen Raum wird unter „diet“ die alltägliche Ernährungsweise eines Menschen verstanden, unabhängig von gewichts- oder krankheitsbedingten Kostformen. Umgangssprachlich wird der Begriff in Deutschland häufig mit einer Reduktionsdiät (Reduktionskost) zur Gewichtsabnahme gleichgesetzt. Er bildet somit ein Synonym zur Schlankheitskur.

So gesehen ist es zwar legitim und in Deutschland wohl sehr üblich, das Wort nach der engen Definition auszulegen und zu verwenden. Andererseits finde ich es unheimlich nervtötend, bedauerlich und limitiertend in jeder Hinsicht, da die Verwendung dieser Definition suggeriert, eine "Diät" sei etwas besonderes, oder negativ ausgedrückt: "abweichend von der universellen, normalen Ernährung" und deshalb "abnormal".

Automatisch stehen Menschen im Fokus, die sich nach einer bestimmten Diät ernähren, und alle die sich scheinbar "normal ernähren", ohne großartige Prinzipien, sind damit der Ausgangspunkt oder schlimmstenfalls sogar der Maßstab und damit berechtigt, über alles und jeden zu urteilen und zu werten und umgekehrt über alle Urteile und Wertungen erhaben. Der eine "ernährt" sich schlichtweg, der andere "diätet" sich. Und wer keine Diät "nötig" hat oder für sich als notwenig erachtet, der macht doch alles "richtig". Oder nicht? Oder doch?

 

Mir hat es deshalb beim Erfassen der ganzen Thematik sehr geholfen, die weiter gefasste Definition in mein Denken zu übernehmen. Das Wort verliert an "Macht und Schrecken", wenn es einfach einen Zustand beschreibt, in dem sich jeder befindet, einfach weil er sich naturgemäß ernähren muss, um zu existieren. Völlig ungeachtet dessen, WIE er sich ernährt.

 

Vor diesem Hintergrund kannst du auch leichter begreifen, dass eine Diät nichts sein muss, das starren Regeln folgt, kalorienrestriktiv ist, dir dies und jenes pauschal und dauerhaft verbietet oder deine Lebensqualität einschränkt. 

Meine definition von "diät" lautet:

Die Umsetzung deiner ganz eigenen, individuellen Erkenntnisse als Ergebnis deiner Erfahrungen mit allen denkbaren Ernährungsformen, für die du dich interessierst, von denen du positive Auswirkungen auf deinen Körper und/ oder deine Psyche bemerkt hast oder dir erhoffst. Schlicht einfach das, womit du dich wohl fühlst, was du für richtig hältst. Unter Berücksichtigung all der Möglichkeiten und Informationen einfach deinem Körper und deiner Seele langfristig das geben, was zu dir und deinem Alltag passt.

Die unglaubliche Wahrheit

Es steht dir einfach frei, dich in der Ernährungswelt umzusehen wie im Farbkasten oder im Werkzeugkasten oder auf dem Spielplatz oder welches Beispiel dir auch immer in diesem Zusammenhang taugt und dir dann dein eigenes Bild zu malen, dein eigenes Modell zu bauen oder eben am liebsten zu schaukeln, statt zu rutschen oder sowohl als auch.

Und SO gesehen, gibt es dann auch kein "richtig" oder "falsch" mehr. Denn es ist dein Leben, und wenn deine Diät faktisch ungesund für den menschlichen Körper ist, ist es immernoch deine Entscheidung. Wenn du das was du deinem Körper gibst als "ungesund" ansiehst ist es trotzdem nur dann "falsch", wenn du es auch so empfindest. 

Es gibt zwar objektiv "gesund" und "ungesund" im Großen und Ganzen, aber ein "Richtig" oder "Falsch" eben einfach nicht. 

Zum Beispiel die Frage "Darf ich das nun essen? Darf ich heute noch ein Brötchen oder ein Stück Schokolade essen?" wurde mir so häufig schon gestellt. Sie zielt genau auf ein "richtig/falsch" oder "erlaubt/verboten" ab. Hierzu habe ich deshalb einen eigenen Blogartikel verfasst.

Den Artikel findest du hier (Blogbeitrag #03)

 

Fazit:

Nimm und gib dir einfach jegliche Freiheit was DEINE Diät angeht und steh drüber, wenn jemand anderes sie kommentiert. Auch dieser jemand ist auf "Diät", nur eben auf SEINER. 

Veröffentlichte Blogartikel zu diesem Thema:

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