Der Lebenslauf in Worten

Papa und Mama, eine große Schwester. Ein Umzug vom gemieteten Haus ins elterneigene Haus mit Garten. In der Bauphase die ersten Heimwerkerfähigkeiten erworben, die ich bis heute sehr gerne pflege. "Es gibt immer was zu tun!" - der hätte von mir sein können. Beim schlimmsten Heuschnupfenanfall des bisherigen Lebens dachte ich das erste Mal ich müsse sterben und beim Bienenangriff einige Zeit später dachte ich es das zweite Mal. Das war noch süß und schön, als man in solchen Dimensionen dachte. Aber ich weiß heute, man muss Kinder ernst nehmen, denn in ihrer Realität ist das nicht süß und schön sondern wirklich erns - aus ihrer Sicht.

 

 Tierliebe

Meerschweinchen-, Hasen-, Katzen-, Fisch- und Pferdeverantwortung habe ich erlernt. Tiere sind unglaublich. Gut, sie hatten auch keine andere Wahl, aber sie sind scheinbar völlig fremde Wesen und dennoch dulden Pferde es, dass wir auf ihrem Rücken reiten, Katzen suchen unsere Nähe (oder distanzieren sich, aber häufig trotzdem in der Nähe) und Nager beißen nicht, sondern pfeiffen vergnügt wenn sie einen kommen hören. Wie schön ist das Bitte. Schade, dass sich die Einteilung in Haus- und Nutztier so ergeben hat.

 

Freundschaft

Viel Natur und draußen sein in der Kindheit. Gerne mal die Jungs auf dem Pausenhof im "Häuschen" eingesperrt. Erste fiese Streitigkeiten mit der damals besten Freundin bis hin zum gegenseitigen Ohrfeigen. Keine Ahnung mehr worum es eigentlich ging. Als sie kurze Zeit später in einen aus Kindersicht unerreichbar weit entfernten Ort (ca. 100km) zog, wurde arg geweint. Vielleicht sollte man sich bei jedem Streit fragen: "Werde ich denjenigen danach noch lieben? Ja? Dann lass das alberne gestreite doch einfach gleich bleiben."

 

Schwesternliebe

Das dritte Mal dass ich dachte ich müsse sterben war eine Situation auf dem Balkon des elterlichen Hauses. Ich war vielleicht sechs Jahre alt, meine Schwester zehn. Sie hatte immer die besten Ideen. Ich musste dringend Pipi und wie man das heute auch noch so macht, teilt man das erstmal den Anwesenden mit. Als ob die da was machen könnten. Die anwesende Schwester schlug vor: "Dann pinkel doch vom Balkon!". Sie behauptet heute noch, sie hätte NIE damit gerechnet dass ich das wirklich machen würde. Muss ich weiter schreiben? Hinterfrage jede Idee, egal von wem sie stammt.

 

"Papmagtismus"

In Urlauben (als Kleinkind in Mecklenburg) habe ich mich auch über Regen gefreut. Da durfte ich draußen rumrennen und anschließend warm duschen (das durfte ich sonst natürlich auch... war aber halt nicht so besonders, wenn einem nicht zuvor "kaltnass" war, danach "heißnass" zu duschen), Butterbrot mit Salz essen und mit der Schwester kuscheln. Das war das Größte. Man, war ich genügsam. Meine Eltern sehen das vielleicht anders. Eventuell. Der erste Italien-Urlaub war ein Hybrid zwischen Naturliebe und beginnender Digitalisierung meiner Freizeit. Ich hatte ein Tamagotschi dabei. Es lag auf einem Tisch im Gemeinschaftsgarten der Unterkunft in der Sonne und mein fürsorglicher Vater legte eine meiner Unterhosen darauf, damit es nicht zu heiß wird und "stirbt". Schwieriges Alter eines Mädchens (ca. zehn Jahre), eine Unterhose (natürlich ungetragen) in der "Öffentlichkeit" auszulegen. So sah ich das. Für meinen Vater war es ein Stück Stoff und einfach praktisch. Diese Sichtweise liebe ich normalerweise und mittlerweile. In diesem Moment liebte ich sie nicht.

 

Virtuelles Leben

 Später die totale Digitalisierung in einer "Need-for-Speed" / "Spyro the Dragon" Playstation- und "Die Siedler", "Die Sims" und "Rollercoaster-Tycoon" Computer-Phase. Aus "Die Sims" habe ich den Drang, ständig alles umzugestalten. Die Charaktere lebten nie in den Häusern, weil sie nie "fertig" wurden. Es ging ums Bauen und Gestalten, nicht um die langweilige Aneinanderreihung irgendwelcher digitalisierter menschlicher Bedürfnisse und Verpflichtungen. Ähnlich war das bei "Rollercoaster Tycoon", aus dem sich der später unerfüllte Berufswunsch der Achterbahn-Deisgnerin ableitete. Meine Achterbahnentwürfe waren Kotzgaranten bei den virtuellen Besuchern. Man weiß nie aus welchem Spiel man welche Lebenserkenntnis ableitet. Aus "Need for Speed" weiß ich jedenfalls, dass ich während der virtuellen Tunerei keine Rennen fahren und keinen Unsinn anstellen  konnte. Daher fand ich die Dorf-Jungs mit ihrer Tunerei auch nicht so verkehrt. Die waren beschäftigt und machten währenddessen wenigstens keinen anderen Scheiss. Außerdem lernt man Wertschätzung für eigens Erschaffenes und gewisse handwerkliche und technische Fertigkeiten. Zumindest im "wahren Leben". Ich weiß noch, dass ein Freund von mir damals richtig sauer war, weil er immer gerne über "Tuner" gelästert hatte und mit dieser "Erkenntnis" im Hinterkopf das Lästern keinen Spaß mehr machte. Sorry.

Abgesehen davon finde ich das Ganze zwar auch affig, aber jeder hat sein Hobby.

 

Schulzeit

Der Wechsel auf die weiterführende Schule muss wohl suboptimal gewesen sein. Ich kann mich nicht erinnern warum, aber ich fand zu eigentlich keinem Fach einen Zugang. Religion musste ich nicht beiwohnen, nicht getauft, vom Unterricht befreit. Etik als Ersatz gabs nicht. Oder doch... und ich hab nur ausgenutzt, dass es niemandem auffiel, dass ich nie da war?

 

Hätte mir damals wer gesagt, dass ich nur Hausaufgaben machen muss, um mindestens Dreier zu schreiben, dann... hätte ich sie vermutlich trotzdem nicht gemacht. Ich hätte demjenigen nicht geglaubt und meine Freizeit gegen Noten einzutauschen sah ich nicht ein. Heutzutage geht es mir manchmal so bezüglich meiner Freizeit gegen Geld. Aber so hat man sich nunmal geeinigt. Und wer die Freizeit genießen will, muss wohl tauschen. Ich finde nur dass das Verhältnis nicht stimmt. Bei anderen noch viel mehr als in meinem Fall. Anderes Thema.

 

 Ich war sehr gut in Deutsch, Musik, Sport und Kunst. Und richtig schlecht in Mathe, Physik, Geschichte, Englisch und Französisch. Alles sehr durchschnittlich. Ich war weniger die stille Abwesende als die extrovertierte und kackfreche Anwesende. Jedenfalls weiß ich nur so genau, wie man platonische Körper bezeichnet (Tretraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder und Ikosaeder) weil meine Mathelehrerin diesen herrlichen Ossi-Akzent hatte. Und meine Mathelehrerin weiß auch sehr genau, dass ich weiß wie diese Körper bezeichnet werden. Auf Ossi-Deutsch. Ich habe keine gute Note für die Aussprache bekommen.

 

Mitmenschen

Der Satz: "Mit wem du dich umgibst, prägt maßgeblich wer du bist und wirst!" hat damals genauso gestimmt wie heute. Zum Glück wähle ich heute weiser aus und habe andere Kriterien.  Aber die Erfahrungen waren rückblickend gut. Schulwechsel um Schulwechsel lernte ich die Nachkommen jeder "Gesellschaftsschicht" und jeder "Denkweise" kennen.  Bis ich wo angekommen war, wo ich mich sehr fremd fühlte und egal wie kuhl ich tat nicht auch noch "dumm" tun konnte. Menschliche Freunde wurden rar und der Unterrichtsstoff unfassbar intuitiv. Danach war klar: wenn ich kein Ziel vor Augen habe, sehe ich gar nicht ein etwas zu tun, nur damit es getan ist. So war das mit der Schule. Als mein Ziel aber fest stand, wurde das Fachabi gemacht und mit 1,1 abgeschlossen. So richtig Aschenputtel nur mit Schulnoten statt Prinz. Selbst Mathe war plötzlich so logisch . Gut, logisch war es schon immer, aber nicht für mich. Mittlerweile liebe ich Mathe. Geometrie und Symmetrie liebe ich sowieso, und dass es nur "richtig" und "falsch" gibt. Wenigstens etwas im Leben, wo man sich nicht streiten kann und wo alles nachvollziehbar ist. Und vorhersehbar. Kurvendiskussionen eingeschlossen. 

 

Mein Fazit aus der Schulzeit? Es ist kein durchkommen mit rationalen Argumenten gegen Schul- und Lernfaulheit. Man muss darauf vertrauen dass die gelegten Grundlagen aus der Zeit, in der man denjenigen noch rational erreichen konnte ausreichen um die Möglichkeit gepflanzt zu haben, die Kurve zum  "rechten Weg" durch eigene Schlussfolgerung selbst einleiten zu können. Und wer rechtzeitig erkennt dass die Gesellschaft nunmal so funktioniert, dass sie nach Noten fragt und dass man vieles nur so erreichen kann, indem die Frage mit mindestens befriedigend beantwortet wird, der sollte auch ein mindestens befriedigend erreichen.

 

Die Glaubenssätze der Schulzeit

Aus der Schulzeit stammen drei meiner stärksten Glaubenssätze. Dazu kannst du mehr lesen in dem entsprechenden Blogbeitrag (Glaubenssätze).

 

Problem oder Herausforderung?

Dass sich das hier irgendwie negativ liest liegt wohl auch an einem dieser Glaubenssätze. Daraus abgeleitet könnte man machen "Stapel lieber tief, als hoch.". Aber alles in allem hatte ich eine überragende Kindheit und Jugend mit ganz durchschnittlichen Höhen und Tiefen und auch vielen sehr hohen Höhen. Seit ich Tiefen nur noch als "Herausforderungen" zu bezeichnen versuche, bewerte ich viele Herausforderungen ohnehin anders.

 

kindheit

und

schule



Work&Travel in Australien

Was ich gemacht habe, nachdem ich einen Schulabschluss mit einem Ziel vor Augen gemacht hatte und dann am Ziel zweifelte, weil es plötzlich so viele Ziele und Wünsche gab? Was heutzutage fast schon selbstverständlich ist, war es "damals" absolut nicht. Ich buchte spontan ein "Around the World Ticket" nach Australien über Neuseeland und Los Angeles zurück ins heimische Nest. Fünf Monate Australien, vier Wochen Neuseeland und 2 Wochen Los Angeles (Verwandtschaft nahe San Diego besuchen). Das alles ist ein eigenes Kapitel eigentlich.

 

Fakt ist: ich war 18, ich war alleine, ich hatte KEIN Smartphone, ich sprach offensichtlich schlecht Englisch (schulisch war Englisch kein Schwerpunkt mehr) und ich hatte mich gegen eine Organisation entschieden, die einem vor Ort hilft. Das war zu teuer und zu einschränkend.  Sechs Monate reiste ich meist allein, teils in einer "Welle" von immer wiederkehrenden Gesichtern von Sydney die Ostküste rauf bis Cairns, zurück nach Brisbane, zum Uluru, nach Melbourne und zurück nach Sydney. Meistens mit dem "Greyhound" Bus, auch mal mit dem Flugzeug, dem "Ghan" (Zug) oder einem Jeep (Fraser Island) oder der Limousine des Hostels (als ich kurzzeitig für Kost und Logie in Surfers Paradise arbeitete weil ich unfassbar müde war vom vielen Ankommen und Abreisen). 

 

Mein  Englisch war nach kurzer Zeit so "gut", dass ich oft gefragt wurde, ob ich aus Irland stamme. Für die, die es nicht wissen: die Iren sprechen einen furchtbaren Kauderwelsch-Akzent. "I'm bloody german, Mate!" "Oh, really? And... what about Hitler, have you ever met him?! How is he?!" "...wtf?!". (Kein Witz. Mehrfache Konversation.)

 

Um deutsch lesen zu können musste ich im Internetcafe Münzen in einen Rechner stecken und E-Mails lesen/ schreiben. Oder mich auf SMS-Zeichen begrenzen, lesend (Telefonspeicher ebenso begrenzt) sowie schreibend. Aus dieser Zeit stammt der Tick, gerne eigene Bilder vor Ort von der SD-Karte direkt zu entwickeln und als Postkarte zu versenden. Finde ich persönlicher als gekaufte Karten. 

 

Auch aus dieser Zeit habe ich einige Glaubenssätze mitgenommen. 

 

Geburt der Gewichtsproblematik /-herausforderung

Fakt ist jedenfalls auch: ich kam auch alleine wieder zurück. Weder dort schwer verliebt noch schwer schwanger geworden (beides Situationen in denen sich Reisende auf meinem Weg teils befanden). Allerdings schwer SCHWER. Und das traf auf nahezu jeden zu, dem ich begegnete. Gegen und mit diesen Kilos kämpfe ich bis heute und das sind nunmehr seit 2007 ganze elf Jahre (Stand 2018).  Das ist mein Mitbringsel-Evergreen. In diesen Monaten verstand ich, dass auch ich NICHT essen kann, was ich will. Vermutlich habe ich Glück, dass mich das Ernährungsthema weder vorher noch währenddessen interessiert hat. So war ich immerhin fast 19 Jahre meines Lebens sorglos diesbezüglich. Meine Mama sagt gerne : "Du warst schon fett, aber glücklich als du zurück kamst! Und darauf kommt es an!". Erkenntnis des Lebens: ich war solange glücklich, wie ich täglich unter "Fremden" war. Zurück daheim, im Alltag, wusste ich, dass alle mich mit dem vergleichen, wie ich vorher aussah. Denn da hielt KEINER hinterm Berg mit, mir mitzuteilen, wie "propper", "gut genährt", "fett", "ekelhaft" oder "ganz schön anders" ich aussah.

 

Was man wohl nicht wiegen kann sind all die Erfahrungen die ich dort gemacht habe. Insbesondere die, dass man aufhören MUSS darüber nachzudenken was andere über einen denken, wenn man täglich neue Personen trifft und noch dazu viel existenziellere Dinge zu klären hat. Oder wenn man täglich bekannte Personen trifft, die man einfach aus dem Umfeld schmeißen muss, wenn man merkt, dass sie einen limitieren und unglücklich machen. Seitdem weiß ich, dass man sich nur selbst glücklich machen kann. Aber auch, dass andere einen definitiv unglücklich machen können.

 

Es gibt keine Highlights zu beleuchten. Die ganze Reise ist ein einziges, immer noch strahlendes Highlight. Quasi eine Art Sonne in meinem Leben. Die Eltern und mein Leben generell sind die Erde, diese Reise die Sonne. Ich wüsste nicht wie ich alles in Worte fassen sollte, was mir diese Reise gebracht hat und wovon ich heute zehre und lebe. Mutig sein, eine Entscheidung erst hinterher durchdenken und trotzdem von Anfang an dahinter stehen, allein sein, allein reisen, keine und gleichzeitig sehr viele Kompromisse eingehen, auf Menschen zugehen oder aus dem Weg gehen,  eine Sprache lernen, logistisch planen, ein Budget berücksichtigen, Menschen einschätzen, Orientierungssinn, die Welt aus anderen Augen sehen und von anderen Blickwinkeln, einen ganz anderen Himmel sehen und mehr wahrnehmen als den eigenen Horizont, Vertrauen meiner Eltern kennenlernen, .... das ist ALLES nur nicht abschließend. Ich denke das ist keine Übertreibung. 

 außerschulischer

werdegang



Zu dem Studieren und beruflichen Werdegang ein ander mal mehr :-)

studium

&

beruflicher Werdegang



Zu meinen Sprachkenntnissen in Englisch sagte ich ja bereits genug. Ich spreche sicherlich besser, wenn ich leicht alkoholisch angeheitert bin.

Französisch war in der Schule interessanterweise schlecht, allerdings bilde ich mir ein, ganz gut zu verstehen was jemand auf französisch sagt. Ich widerspreche M. Mittermeier der behauptet alles höre sich an wie "...und später ficke ich dich auf der Koralle". Vielleicht würde eine französische Brieffreundschaft helfen. Eine Sprache ist wie eine Handtasche. Sie musse lebe (HORHEE GONFALEFF danke für diese Erkenntniss). Einige wissen was ich meine. Leider habe ich die Gewohnheit etabliert, meine Handtasche restlos zu entleeren wenn ich zu Hause angekommen bin. Ebenso geht das oft mit meinem Kopf.

Meldet sich jemand freiwillig, mit mir meine Französischkenntnisse zu pflegen?

Voulez-vous apprendre le francais avec moi? Ich möchte NICHT über Korallen schreiben.

 

 

Mit 15 habe ich den Sportbootführerschein Binnen gemacht. Zum 16ten Geburtstag habe ich ein kleines, wirklich kleines Motorboot (Hellwig Superpuck V300) bekommen. Mit 15PS Motor schnell genug, um zu gleiten. Da lernte ich das erste Mal was "Eigentum verpflichtet" eigentlich bedeutet.

Einige der schönsten Momente erlebte ich sicher mit diesem kleinen Flitzer auf den Rheinauen. Allein. Autonom. Eigenverantwortlich. 

 

kenntnisse

&

fähigkeiten



Die Liste ist ewig lang. Hier schließt sich der Kreis zu meiner Einleitung "Ich kann alles ein bisschen, aber nichts wirklich gut!". Ich dachte immer, ich habe nichts gefunden, das mir intuitiv direkt so gut liegt,  dass ich richtig gut darin bin. Die Erfahrung, dass man einfach ab einem bestimmten Punkt mal dran bleiben und ehrgeizig sein muss, habe ich irgendwie nie gemacht. Ich habe dann einfach was Neues ausprobiert. Deshalb kann ich nun aber auch mit Gewissheit sagen, dass alles was mit Bällen zu tun hat echt in meiner talentfreien Zone liegt, obwohl ich als Kind mit der Vorstellung, Mila Superstar zu sein, solange den Volleyball gegen die Hauswand der Nachbarn geschlagen  habe, bis der Putz überall bröckelte. Ich weiß bis heute nicht, weshalb sich nie wer beschwert hat.

 

Ich  weiß aber jetzt, dass niemand einfach so was in die Wiege gelegt bekommt und dass man es sich sicherlich oft leicht macht wenn man denkt "Der/ Die hat aber auch die Veranlagung!". Das entbehrt der Anerkennung, dass auch bei Veranlagung und Talent viel Arbeit und Disziplin nötig ist, richtig gut zu werden.  Viele wollen etwas SEIN, aber nicht WERDEN. Den Weg dahin kann man eben nicht überspringen. Auch Talente müssen trainiert werden. Ich wollte auch schon vieles SEIN und "scheiterte" am WERDEN. 

 

Einerseits sehe ich es etwas wehmütig, dass ich nirgends so richtig "dran geblieben" bin.

Andererseits sehe ich es als Bereicherung, dass ich schon so vieles ausprobiert habe. Das "scheitern" (Interesse verlieren) machte immer wieder Platz für neue Erfahrungen.  

 

 

hobbys

&

interessen



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